TnT Blog · Der Blog von TAPAS & TWAIN

Archiv für Juni, 2009

Web 2.0 – Use for the User?

Erstellt von Rolf am 25. Juni 2009

Von pixelgraphix.de mit einem Bericht zu Twitter auf meinen Blind Spot gestoßen worden: Flickr, MySpace, Facebook & Co. Seit dem letzten, sehr interessanten Workshop bei Ober-Blogger und Twitter-Aktivisten Markus Beckedahl (netzpolitik.org) habe ich das Thema wieder erfolgreich verdrängt.

Die Anfrage einer alten Freundin in meiner ehemaligen Heimatstadt verleitete mich zwischenzeitlich dazu, einen Account bei facebook anzulegen. Auch der, vorsichtshalber unter Pseudonym angelegt, ruht mittlerweile in Frieden. Nach mindestens 8 PC-Stunden pro Tag wollen meine Augen am Abend Entspannung und nicht noch weiter an irgendeinem Bildschirm, wie klein oder groß er auch sein mag, gequält werden.

Auch meinem in den letzten Jahren unbedingt anzulegenden MySpace-Profil fehlt der Content und … erinnert sich noch jemand an Second Life. Ich glaube, dieser Hype wurde vorletztes Jahr durchs globale Dorf getrieben. Mit meinem Avatar bin ich einige Runden durch die virtuelle Welt gesegelt und fand es ganz lustig. Aber die inhaltliche Tiefe dieses weltweit frequentierten Projekts hat sich mir nicht erschlossen. Stempel: “Nerds” drauf und still ruht der See. Hat mir bisher auch nicht auffällig gefehlt.

Einzig die Business-Plattform xing erscheint mir als professionelles Info-/Kommunikations-Tool praktisch, wenn man schnellen Zugang zu interessanten Geschäftskontakten sucht. Da lohnt sich auch der kostenpflichtige Premium-Account, der deutlich günstiger ist als ein Hoppenstedt-Update.

Und was ist mit WIKIPEDIA? Vielgeschmäht als nicht verläßlich, aber von jedem genutzt als schnellste Enzyklopädie der Welt. Hier sehe ich sofort meinen Consumer Benefit und komme gerne wieder. Auch wenn ich die Informationen immer noch verifizieren muss, bevor ich damit an die Öffentlichkeit trete.

Und Twitter? Jetzt sind alle im Plapper-/Zwitscher-Fieber. Einfacher Einstieg möglich, hohe Issue-Relevance vermittelt und viele neue Freunde angekündigt. Wenn man Twitter als erweitertes Marketing-Instrument versteht, könnte aus diesem Service tatsächlich eine ernstzunehmende Funktionalität erwachsen. Wenn es mir als Kontakter nämlich gelingt, interessante xing-Profile als Follower zu gewinnen und sie mit fesselnden Feeds über Twitter an mich zu binden. Dann kommt der Kunde möglicherweise von ganz alleine auf mich zu, ohne dass ich ihn kalt akquirieren muss.

Mal sehen, ob’s funktioniert…

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Getting Fever°

Erstellt von Rolf am 23. Juni 2009

Durch einen Beitrag auf agenturblog.de aufmerksam gemacht, schauten wir uns den RSS-Feedreader Fever° genauer an:

Die neueste Entwicklung von Shaun Inman ist seit kurzem am Markt und bedeutet die Rettung aller überlasteten RSS-Abonnenten. Fever° überprüft die eingehenden Feeds selbständig auf Korrelation und ordnet ihnen eine umso höhere Wertigkeit zu, je häufiger sie auch in anderen Meldungen wiedergefunden werden.

Man muss als Fever°-Patient nur die Einteilung der Feeds in Sparks (nicht so wichtig) und Kindling (besonders relevant) vornehmen und schon untersucht der Reader automatisch die Unmengen der als unwichtig deklarierter Feeds auf Verweise zu Artikeln oder Links der Kindling Rubrik. Aus diesen erstellt Fever° eine persönliche Hotlist, die intuitiv auf einem Fieberthermometer abzulesen ist. Je zahlreicher ein Thema unter den Sparks auftaucht, desto höher steigt seine Temperatur auf der Skala. Wahlweise in Fahrenheit oder Celsius einzustellen.

iPhone und iPod touch-Besitzer können dieses Wunderwerk der Nachrichtenlenkung auch unterwegs nutzen und sich auf den neuesten Stand bringen, ohne die wichtigsten Themen in ihrer RSS-Welt zu verpassen.

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Banksy to go – only trust the original

Erstellt von Rolf am 22. Juni 2009

Mit einer für Streetart-Puristen bedenklichen Entwicklung beglückt derzeit eine Londoner Firma die Do-it-yourself begeisterten Briten. Sie vertreibt Schablonen mit denen jeder die mittlerweile weltberühmten Wandbilder des englischen Graffiti-Künstlers Banksy selber an die Wand seines Vertrauens sprühen kann. Im Set der “Banksymachine” enthalten ist auch die dafür notwendige Farbsprühdose.

Was der plagiierte Künstler dazu wohl sagt? Ob er seine Schablonen jetzt in Lizenz verteibt? Man glaubt es nicht. Ist das Demokratie oder Anarchie in der Kunst? Oh, Beuys!

Bleibt nur das Vertauen in die Kreativität, die auch Banksy immer weiter vorantreibt und so läppische Versuche, sich ein Abbild von ihm zu erschaffen, durch immer neuen genialen Output als Ausdruck von Spießigkeit entlarvt.

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Mal einen Twittern gehen?

Erstellt von Rolf am 22. Juni 2009

Ist es noch notwendig, jemandem Twitter zu erklären? Ich denke schon, denn die Trendsetter in unserer Gesellschaft twittern bereits seit einiger Zeit und das Gros der Menschen zieht langsam, aber sicher nach. Vermutlich sind die Early-Adopters schon mit der nächsten Technik- oder Lifestyle-Innovation unterwegs, während der aktuelle Hype um Twitter zurzeit in alle medial gerüsteten Haushalte diffundiert.

Spätestens seit der Flugzeugkatastrophe im Hudson River im Januar diesen Jahres ist Twitter in aller Munde. Und gerade Menschen, die schnelle Nachrichten, Bilder, Musik etc. unter ihresgleichen verbreiten wollen, fliegen auf den einfach zu nutzenden Mikro-Blogging-Service.

Es gibt mittlerweile genügend Menschen, die über ihre Website vermitteln, wie man sich bei Twitter anmeldet und die Basics beherrscht. Dabei bleibt es aber auch für viele, denn laut einer Studie der Harvard Business School sind real nur 10% der Twitterer wirklich aktiv und produzieren 90% des anfallenden Contents.

Für ein angebliches Community-Kommunikationstool recht wenig, verglichen mit anderen Social Networks. Bei diesen sind die aktivsten 10% der Profilinhaber nur für 30% der Beiträge verantwortlich. Damit ist Twitter aus Sicht der Studiemacher anstatt als One-to-One-Tool eher als ein One-to-Many-Medium, vergleichbar mit der Online-Enzyklopädie Wikipedia, einzustufen.

Was meint, dass über diesen einseitigen Sendekanal Mediengrößen wie die US Star-Talkerin Oprah Winfrey ihre Anhänger noch stärker vermehren können und die in China protestierenden Uiguren auf effiziente Weise Demonstrationen organisieren können. Aber ein intensiver Austausch untereinander via Twitter findet offensichtlich nicht statt.

Darüber hinaus haben bei Twitter laut der Harvard Studie 80% der angemeldeten User nur einen Follower und rund die Hälfte aller Twitterianer sendet einen einzigen Tweet innerhalb von 74 Tagen ab.

Wie das Marktforschungs-Institut Nielsen schon im April herausfand, kann Twitter auch nur etwas über ein Drittel seiner Abonnenten halten. Die anderen 60% springen bereits innerhalb des ersten Monats wieder ab und bescheren dem Zwitscherdienst gegenüber den ähnlich bekannten Peer-to-Peer-Angeboten MySpace und Facebook eine nur halb so hohe Bindungsrate.

Da Twitter seine Dienste demnächst für kommerzielle Nutzer gegen bare Münze anbieten will, ein tragisches Ergebnis. Dennoch, Twitter soll in Zukunft Gewinn einbringen und so wird das Kleingedruckte in den AGBs zum Tragen kommen. Hier hat man sich nämlich mit Beitritt zu Twitter von der Sicherheit seiner persönlichen Nutzerdaten verabschiedet. Ab der Zustimmung zu den Geschäftsbedingungen darf der gehypte Online-Service alle privaten Daten nach Belieben weitergeben und veräußern.

Man darf auf eine Flut von Spam-Tweets gespannt sein.

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Wir suchen: Web-Entwickler

Erstellt von Nils am 11. Juni 2009

Auf Grund des fortwährend expandierenden Auftragsvolumens im Bereich Internet suchen wir zur Verstärkung unserer Internet-Devision einen versierten Web-Entwickler.

Das Anforderungsprofil umfasst Fähigkeiten in MySQL, PHP, HTML, CSS, JavaScript, Flash/Action Script sowie Kenntnisse über barrierefreies Internet, SEO und CMS-Architektur. Wissen über Typo3, Joomla, Python und Ruby wäre von Vorteil. Nichtraucher werden bevorzugt.

Quereinsteiger und Self-Made-Nerds sind gerne gesehen, ein Fachstudium oder eine Ausbildung in dem Bereich ist nicht Voraussetzung. Alle weiteren Infos hier.

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