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Google ab jetzt verliebt in speedy-websites

Erstellt von Rolf am Donnerstag 15. April 2010 in Sonstiges

Vermutlich ist das “Mobile Web” Schuld an der Nachricht, die jetzt vielen Programmierern Kopf zerbrechen macht. Als einen von insgesamt 200 Faktoren, die das Page-Ranking des Suchmaschinen-Weltmarktführers beeinflussen, hat Google nun die Ladegeschwindigkeit von Websites definiert. Wie schnell eine Site auf eine Webanfrage reagiert, soll in Zukunft mitentscheiden, ob sie auf den vorderen Plätzen der Trefferlisten auftaucht oder eher im Mittelfeld untergeht. Abgesehen von allen anderen Anforderungen, wie z.B. inhaltliche Relevanz und angemessene Usability, spielt auch für den Internetnutzer der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle, um sich auf das Angebot einer Website einzulassen.

Google schreckt damit alle Webmaster auf, denen minimale Bildgrößen und geschwindigkeitsreduzierende Programmierungen bisher unwichtig waren. Auch wenn in dem offiziellen Google Webmaster Central Blog klargestellt wird, nur 1% der Search Engine Performance einer Website hänge von ihrem Erscheinungstempo ab, zeichnet sich der eingeschlagene Kurs klar ab. In Zukunft will Google einerseits durch schnellere Zugriffszeiten die eigene Rechenlast reduzieren und damit Kosten sparen. Andererseits geht der Trend zunehmend hin zu mobilen Online-Anwendungen via Smart-Phone etc., einem lukrativen Markt den der kalifornische Web-Gigant auch weiterhin fest im Griff behalten möchte.