Erstellt von Rolf am 26. Februar 2009
Gambas al jerez con ajo/Gambas in Knoblauch
Zutaten:
- 500 g frische Gambas
- 3-4 EL Zitronensaft
- EL trockener Sherry
- 6-8 Knoblauchzehen
- 100 ml Olivenöl
- 1 Bund Petersilie
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung:
Gambas schälen, Darm entfernen, abspülen und in Schüssel mit Sherry und Zitronensaft marinieren. Während einstündiger Einwirkzeit Gambas immer wieder mit Marinade einstreichen. In Scheiben geschnittenen Knoblauch in Pfanne mit Olivenöl glasig braten und Gambas für ca. 7 Minuten hinzufügen. Währendessen Petersilie hacken und für eine Minute mitbraten. Aus der Pfanne auf den Teller, mit Salz & Pfeffer abschmecken und auf dem, im Mund zusammen gelaufenen, Wasser schwimmen lassen.
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Erstellt von Rolf am 18. Februar 2009
Pflaume im Speckmantel
Zutaten:
150 g Trockenpflaumen
500 g durchwachsener Speck dünn geschnitten
Pfeffer, frisch gemahlen
Zahnstocher (Holz)
Zubereitung:
- Trockenpflaumen 4-5 Stunden einweichen
- Schwarte von Speckscheiben mit scharfem Messer entfernen
- Je eine Pflaume mit einer Scheibe Speck umwickeln und mit Zahnstocher feststecken
- Röllchen in beschichteter Pfanne ohne Fett oder auf Grill bei mittlerer Hitze rundum knusprig ausbraten
- Mit Pfeffer würzen und heiß servieren
Bon profit!
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Erstellt von Rolf am 5. Januar 2009
Die in Spanien spätestens seit dem 13. Jahrhundert gepflegte Tradition, sich durch den Verzehr von kleinen Häppchen namens Tapas durch den Tag bzw. den Abend zu snacken, hat längst die Essgewohnheiten in ganz Europa beeinflusst. Gemäß einer möglichen Entstehungsgeschichte wurde die Tapa (span. “Deckel”, “Abdeckung”) zunächst als lebenserhaltende Fütterungs-Maßnahme für ansonsten nur von Alkohol lebende Kutscher in der Provinz Malaga erdacht.
Auch heute noch bilden die kleinen Appetizer, bei einem zünftigen Zug durch die Bars und Bodegas der spanischen Altstädte, die Grundlage für einen stabilen Magen. Wichtig beim Verzehr der sich regional stark unterscheidenden Vorspeisen ist der Einsatz von Zahnstocher ähnlichen Spießen. Mit denen fischt man seine Tapas von den entweder extra zu bestellenden oder vom Wirt kostenlos bereitgestellten Tellerchen.
Neben vielerlei Seegetier, Meeresfrüchten und Fleischsorten, die heute als kreative Form der traditionell eher puristischen Kleinspeise gereicht werden, haben sich auch weiterhin die Evergreens der Tapas-Szene gehalten. Grüne Oliven, in Olivenöl zubereitete und mit grobkörnigem Salz gewürzte grüne Paprikaschoten (Pimientos de Padrón) oder mit Tomatenfruchtfleisch, Knoblauch und Olivenöl bestrichenes getoastetes Weißbrot (Pan con tomate) sind bei entsprechender Qualität und Zubereitung echte Delikatessen.
Wer von dem Agenturnamen TAPAS & TWAIN messerscharf ableitet, hier würde den lieben langen Tag lang kalorienreiches, auf dünne Holzstäbchen gespießtes Fingerfood genascht, der irrt. Bei TAPAS & TWAIN wird werbliche Kommunikation auf appetitliche Weise gestaltet und mit der entscheidenden Würze dargereicht. So, dass sich der Kunde des Kunden sich danach die Finger leckt.
Nichtsdestotrotz möchten wir denjenigen den Mund wässerig machen, die auf die kleinen Leckereien von der Iberischen Halbinsel stehen und mit ihnen unsere Lieblingsrezepte austauschen. Früher sammelten wir alle Pannini-Fußballsticker und heute haben wir immer noch guten Geschmack…
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